CELINE

Madame Celine Vipiana ist noch nicht dreißig Jahre alt, als sie aus ihrem Vornamen das Emblem ihrer Marke macht. Der Zweite Weltkrieg ist gerade zu Ende gegangen. Sie engagiert sich in einem Unternehmen, das Maßschuhe für Kinder herstellt. Bald gibt es viele Läden dafür in Paris. Die Bekanntheit steigt derart an, dass sich bald viele hochgestellte Kunden darum reißen, ihren Kindern Schuhe der „Haute Couture“ schenken zu können. Durch diesen Erfolg ermutigt, erweitert sie ihr Angebot für eine weibliche Kundschaft; in den 60er Jahren schließlich entwickelt sie eine Produktpalette von Accessoires und von schönen Lederwaren. So kam sie unweigerlich 1968 auch dazu, die Linie „Sportswear“ zu lancieren. Der Stil von Celine etabliert sich damals im kollektiven Bewusstsein als repräsentativ für den Pariser Chic. Das Savoir-faire und die Qualität des verwendeten Materials werden zum Spezifikum dieses Hauses. Unter der Leitung von Hedi Slimane, des künstlerischen Leiters von Celine, verstärkt sich diese Geisteshaltung heute noch weiter in den Werkstätten der Rue Vivienne Nr. 16. Durch ihn wächst die Kleidersammlung von Celine mit Stücken der „Haute Couture“ an. Diese Mischung verschiedener Genres ermöglicht die Anwendung der ganzen Sorgfalt und des Schwungs einer „französischen“ Ausarbeitung. Dieses Erbe zeigt sich auch in der Rückkehr des Monogramms „Triomphe“, Symbol des Hauses Celine seit 1971.